Schon gewusst…?

Schon gewusst…?

Erfahren Sie hier die interessantesten Fakten über Sankt Petersburg!

  • Sankt Petersburg ist mit ca. 5,4 Millionen Einwohnern die 4. größte Stadt Europas.
  • Die Stadt hieß nicht immer Sankt Petersburg. Der Name wurde seit Gründung bereits drei mal geändert. Reihenfolge der Stadtnamen: 1703 Sankt Petersburg – ab 1914 Petrograd – ab 1924 Leningrad – seit 1991 Sankt Petersburg
  • Die Russen nennen die Stadt ganz liebevoll abgekürzt „Piter“. Damit weiß jeder in Russland bescheid, welche Stadt gemeint ist.
  • Die Stadt ist auf ca. 42 Inseln verteilt, die durch zahlreiche Flüsse und Kanäle von einander getrennt sind.
  • Um die gesamte Eremitage zu sehen, würde man mehr als 10 Jahre benötigen. Das imposanteste Museum Europas hat eine bemerkenswert riesiege Sammlung an Kunstwerken. Wenn man an jedem Ausstellungsobjekt eine Minute verbringen würde, würde es mehr als die besagten 10 Jahre beanspruchen.
  • In der Eremitage sind Katzen ehrenvolle Mitarbeiter. Bereits seit 270 Jahren beschützen Sie den Palast vor Schädlingen. Die Katzen werden dabei von Freiwilligen und Tierärzten gepflegt und umsorgt.
  • In Sankt Petersburg befindet sich eine der tiefsten Metro-Stationen der Welt. „Admiratelskaja“ liegt ganze 86m unter der Erde.
  • Eine kleine Vogelstatue, die unter den Einheimischen „Tschischik-Pyschik“ gennant wird, wurde breits sieben mal gestohlen. Jedoch immer wieder an Ihren Platz, an der Kreuzung der Flüsse Fontanka und Moika, zurückgebracht.
  • „Sankt Petersburg“ gibt es nicht nur in Russland. In den USA gibt es ebenfalls mehrere Orte, die den gleichen Namen tragen. Z.B. im sonnigen Florida.
  • In Sankt Petersburg gibt es zahlreiche Brücken. 13 davon sind Zugbrücken, die in den Sommermonaten in der frühen Nacht (gegen Mitternacht) für mehrere Stunden für den Schiffsverkehr hochgeklappt werden. Das prägt das Leben der Bewohner der Stadt sehr. Denn wer sich zur besagten Zeit nicht auf der richtigen Seite der Stadt befindet, sollte sich damit abfinden in den nächsten Stunden nicht nach Hause kommen zu könen.

Historie

Sieg über Napoleon, Dekabristenaufstände, drei Revolutionen, Zaren, Kommunisten und Kriegshelden. Seit der Gründung 1703 hat die zweitgrößte Metropole Russlands weltweit Geschichte geschrieben. Lesen Sie in diesem Beitrag über die wichtigsten Ereignisse und Persönlichkeiten, die diese Stadt geprägt haben.

Die Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirche

Diese Kirche, die erst 1883 bis 1907 entstand, wurde im alt-russischen Stil erbaut. Sie erinnert an die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau, die schon 1560 fertig gestellt wurde. Diese Kirche wird auch die „Erlöser-Kirche auf dem Blut“ genannt und wurde  nach dem Entwurf der Architekten A.A. Parland und I.W. Malyschew an der Stelle erbaut, wo der russische Kaiser, Zar-Befreier Alexander II. am 1. März 1881 einem Bombenattentat zum Opfer gefallen ist. Die Kathedrale wurde zu seinem Gedenken errichtet. Dort findet man auf einer Fläche von mehr als 7000 m² die größte Mosaiksammlung Russlands. Momentan befindet sich in der Kirche das Museum des Russischen Mosaiks.

Öffnungszeiten

täglich ab 10.30 Uhr – 18.30 Uhr
Ruhetag: Mittwoch

Routenplaner

U-Station „Gostiny Dwor“
Naberezhnaja Kanala Griboedova, 2a

Die Peter und Paul-Festung

Die Peter und Paul-Festung

Am 27.Mai 1703 wurde auf einem gerade den Schweden abgetrotzten Eiland namens „Haseninsel“ der Grundstein zu einer Festung gelegt, aus der sich in nur wenigen Jahren die neue russische Hauptstadt entwickelte.Das Datum des Anlegens der Festung gilt auch als Tag der Stadtgründung Sankt Petersburgs. Der Zar Peter I. gab seiner Stadt den Namen St.Petersburg. Der für russische Ohren sehr fremde Name war Programm. Peter wollte sein Land für die wirtschaftlichen, kulturellen und technischen Errungenschaften Europas öffnen.  Hier liegen u.a. die Grabstätte russischer Kaiser und Kaiserinnen von Peter I bis Nikolaus II. Auf dem Territorium der Festung im ehemaligen Kommandantenhaus befindet sich jetzt ein Museum, welches den Alltag der Menschen aus dem 18. – 19. Jahrhundert illustriert, sowie das Gefängnis der Bastion von Trubetskoj, wo politische Gefangene gehalten  wurden. Unter den Gefangenen waren die Mitglieder von „Narodnaja Wolja“, die Minister der zaristischen Regierung , L.D. Trotzkij, F.M. Dostojewskij und N.G. Tschernyschewskij . Im Bootshaus befindet sich das erste Schiff, aus dem die russische Flotte entstand. Das Festungsareal und der Strand sind für kostenlose Besuche geöffnet.

Öffungszeiten

Festungsareal
täglich von 9.30 Uhr – 20.00 Uhr

Peter-Paul-Kathedrale
Mo, Do, Fr : 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dienstag 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Sonntag: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr

Johannes-Ravelin, Bootshaus
täglich von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

Gefängnis der Bastion von Trubetskoj
täglich von 10.00 Uhr – 18 Uhr
Dienstag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Ruhetag: Mittwoch

Staatliche Eremitage – die Perle von Sankt Petersburg

Staatliche Eremitage – die Perle von Sankt Petersburg

Im Herzen von Sankt Petersburg befindet sich der Winterpalast, der auch unter dem Namen „die Eremitage“ bekannt ist. Das Museum liegt sehr zentral, am Schlossplatz. Als Gründungsjahr der Eremitage gilt das Jahr 1764, als die Kaiserin Katharina die Große eine große Gemäldesammlung von den ausländischen Malern erworben hat. Sie lies ein kleines Museum einrichten, in welchem sie gerne die Zeit in aller Stille verbrachte. Dieses Museum nannte sie „Eremitage“ (französisch: Einsidelei). Mittlerweile umfasst die Museumssammlung drei Millionen Kunstwerke und Denkmäler der Weltliteratur in mehr als 350 Ausstellungsräumen. Das Museumsensemble besteht heute aus fünf Gebäuden: Winterpalast, ein majestätisches Bauwerk auf einer Fläche von 9 ha, Kleine Eremitage, Alte Eremitage, Eremitage-Theater und Neue Eremitage und ist eines der größten und renommiertesten Kunstmuseen der Welt. Die Eremitage ist auch das meist besuchte Museum der Stadt – jährlich machen sich mehr als 4 Millionen Besucher mit den Sammlungen der Eremitage bekannt.Übrigens: Am 7.Dezember, dem Tag der heiligen Katharina, wird auch der Geburtstag des Museums gefeiert.Wer alle Skulpturen, archäologischen Funde und Gemälde studieren möchte, sollte dafür mehrere Tage einplanen! Sie haben eine Reise nach Sankt Petersburg geplant und wissen noch nicht wie Sie ihre Freizeit verbringen? Dann werden wir Sie gerne beraten und Ihnen einige Vorschläge geben, um die Zeit im Venedig des Nordens noch interessanter, spannender und effizienter zu gestalten!Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag von 10.30 Uhr – 18.00 Uhr Mittwoch von 10.30 Uhr – 21.00 Uhr Ruhetag: MontagRoutenplaner: U-Station „Admiralteiskaja“, Palastplatz 2