Am 27.Mai 1703 wurde auf einem gerade den Schweden abgetrotzten Eiland namens „Haseninsel“ der Grundstein zu einer Festung gelegt, aus der sich in nur wenigen Jahren die neue russische Hauptstadt entwickelte.Das Datum des Anlegens der Festung gilt auch als Tag der Stadtgründung Sankt Petersburgs. Der Zar Peter I. gab seiner Stadt den Namen St.Petersburg. Der für russische Ohren sehr fremde Name war Programm. Peter wollte sein Land für die wirtschaftlichen, kulturellen und technischen Errungenschaften Europas öffnen.  Hier liegen u.a. die Grabstätte russischer Kaiser und Kaiserinnen von Peter I bis Nikolaus II. Auf dem Territorium der Festung im ehemaligen Kommandantenhaus befindet sich jetzt ein Museum, welches den Alltag der Menschen aus dem 18. – 19. Jahrhundert illustriert, sowie das Gefängnis der Bastion von Trubetskoj, wo politische Gefangene gehalten  wurden. Unter den Gefangenen waren die Mitglieder von „Narodnaja Wolja“, die Minister der zaristischen Regierung , L.D. Trotzkij, F.M. Dostojewskij und N.G. Tschernyschewskij . Im Bootshaus befindet sich das erste Schiff, aus dem die russische Flotte entstand. Das Festungsareal und der Strand sind für kostenlose Besuche geöffnet.

Öffungszeiten:

Festungsareal
täglich von 9.30 Uhr – 20.00 Uhr

Peter-Paul-Kathedrale
Mo, Do, Fr : 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dienstag 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Sonntag: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr

Johannes-Ravelin, Bootshaus
täglich von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

Gefängnis der Bastion von Trubetskoj
täglich von 10.00 Uhr – 18 Uhr
Dienstag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Ruhetag: Mittwoch